Forschungsmethoden

Für unsere technische Arbeit nutzen wir Computational Science und künstliche Intelligenz (KI) zur Modellierung und Analyse. Simulationen des Kernbrennstoffkreislaufs sind wesentlich für die Entwicklung von Verifikationsansätzen. Das Physiklabor unserer Gruppe ist mit moderner Ausleseelektronik, Fertigungsgeräten und Strahlungsquellen ausgestattet, um Gamma-, Neutronen-, Antineutrino- und Myonendetektoren zu untersuchen, mit denen Kernmaterial und der Betrieb von kerntechnischen Anlagen gemessen und charakterisiert werden können. Politikwissenschaftliche Expertise fließt in ein integriertes Forschungsdesign ein, das Natur- und Sozialwissenschaften verbindet.

Cluster Natur- und Technikwissenschaftliche Rüstungskontrollforschung (CNTR)

CNTR erforscht Neue Technologien und Entwicklungen in den Naturwissenschaften aus interdisziplinärer Perspektive und entwickelt Empfehlungen zur Stärkung der Rüstungskontrolle. Das Auswärtige Amt fördert CNTR mit einer Laufzeit von vier Jahren.

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Neutrino-basierte Sicherheitsüberwachung für entstehende Nukleartechnologie und Reaktortypen

Aktuelle internationale Entwicklungen sehen den Einsatz neuartiger Kernreaktortypen, z. B. „Small Modular Reactors“ (SMRs), vor, um den weltweit steigenden Energiebedarf emissionsarm abzudecken. Parallel dazu wird auch der Einsatz von Schiffsreaktoren für U-Boote in Nichtkernwaffenstaaten angestrebt. Beide Entwicklungen bergen das Potenzial, die Kontrolle von nuklearem Spaltmaterial („Safeguards“) zu erschweren. Vor diesem Hintergrund untersucht das nuSENTRY-Projekt neue Messmethoden mit dem Ziel, neue Konzepte zur Spaltmaterialüberwachung zu entwickeln. Hierzu sollen die nicht abschirmbaren Antineutrino-Emissionen von aktiven Reaktoren, kombiniert mit Neutronen- und Myonenmessungen, genutzt werden.

nuSENTRY-Team

  Name Kontakt
Dr. Yan Jie Schnellbach
Nachwuchsgruppenleiter
+49 6151 16-21455
S2|15 44
Sarah Friedrich M.Sc.
S2|15 42
Dr. Robin Tobias Mentel
S2|15 42
Dr. Adhitya Sekhar
S2|15 42

VeSPoTec

Das Forschungskonsortium VeSPoTec – Verifikation in einer komplexen und unvorhersehbaren Welt: soziale, politische und technische Prozesse ist eine Kooperation zwischen der RWTH Aachen, dem Forschungszentrum Jülich, der TU Darmstadt und der Universität Duisburg-Essen.

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Forensische Messungen in Reaktoren zur Verifizierung der nuklearen Abrüstung: Eine neue Herangehensweise

Die nukleare Abrüstung hat in den letzten Jahrzehnten kaum Fortschritte gemacht. Trotz oder gerade wegen ihrer gegenwärtigen Krise ist es jedoch dringend erforderlich, mögliche Wege zu skizzieren, um auf den Pfad der Abrüstung zurückzukehren und wieder Reduktionen der nuklearen Arsenale zu erreichen. Für den Erfolg und die Nachhaltigkeit eines solchen Prozesses ist es von entscheidender Bedeutung, dass wirksame und allgemein akzeptierte Verifikationsinstrumente zur Verfügung stehen.

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